Herzlich Willkommen

Aus der Geschichte der Jacob Pins Gesellschaft

Herbst 2002 – Jacob Pins kündigt an, den Bürgern der Stadt Höxter seinen künstlerischen Nachlass zu stiften.

Januar 2003 – In Höxter gründet sich die Jacob Pins Gesellschaft, die es übernimmt, die Stiftung zu verwalten und nach einem geeigneten Ort zu Präsentation der Werke zu suchen.

November 2003 – „Wir haben einen Traum“ – Mit einem Flugblatt ruft die Jacob Pins Gesellschaft dazu auf, die Errichtung eines Museums im Adelshof Heisterman von Ziehlberg mit Spenden zu unterstützen.

Juni 2004 – Der nordrhein-westfälische Bauminister Michael Vesper betont bei einem Besuch in Höxter die Förderungswürdigkeit des Projekts und weist die Initiatoren auf das Büro „Startklar“ und das Programm „Initiative ergreifen“ zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements hin.

Juli 2004 – Der Rat der Stadt Höxter beschließt, die Errichtung des Museums in logistischer und technischer Hinsicht zu förderm und die notwendige Versicherung der Werke durch finanzielle Zuschüsse zu unterstützen.

September 2004 – Das Büro „Startklar“ begutachtet die bisherigen Planungen und ist bei Erfüllung weiterer Voraussetzungen zu einer finanziellen Förderung des Forums Jacob Pins bereit.

Dezember 2004 – Nach der Erstellung eines Betriebskonzepts, der entsprechenden Wirtschaftspläne usw. sagt das Büro „Startklar“ eine 70%ige Förderung der Bausumme des Forums Jacob Pins zu. Die übrigen 30% müssen durch Spenden und andere Aktivitäten aufgebracht werden.

Mai 2005 – Nachdem die Finanzierung gesichert ist, findet am 5. Mai 2005 in Anwesenheit von Bauminister Michael Vesper die symbolische Grundsteinlegung für die Restaurierung des Adelshofs statt. Die Bauarbeiten beginnen.

Oktober 2005 – Die NRW-Stiftung sagt eine Förderung der Restaurierung und Einrichtung des Forums Jacob Pins zu.

Dezember 2005 – Jacob Pins stirbt am 4. Dezember 2005 in Jerusalem.

2005-2008 – Während die Restaurierung des Adelshofs langsam voranschreitet, werden die Baubefunde durch den Bauhistoriker Holger Reimers erhoben und zusammen mit der Architektin Cornelia Lange in ein Konzept zur Restaurierung umgesetzt.

2005-2008 – Der Höxteraner Stadtarchäologe Andreas König ergräbt während der Restaurierung die auf dem Grundstück befindlichen Kloaken und fördert reichhaltige Funde zutage.

Juli 2006 – In elf großen und schweren Holzkisten kommt der künsterische Nachlass von Jacob Pins in Höxter an und wird vorläufig in einem Privathaus gesichert und erschlossen.

August 2006 – In Anwesenheit von Elsa Pins, der Witwe von Jacob Pins, werden vor dem ehemaligen Wohn- und Gechäftshaus der Familie in der Marktstraße 12 Stolpersteine für die ermordeten Eltern Dr. Leo und Ida Pins verlegt. Bei einem Besuch im Adelshof begutachtet sie den Fortschritt der Restaurierungsarbeiten.

September 2006 – Zahlreiche Besucher nehmen die Möglichkeit wahr, sich beim Denkmaltag von Fortschrit der Restaurierung zu überzeugen und den Adelshof kennen zu lernen.

Januar 2007 – Der zusammen mit den Schulen begangene Holocaust-Gedenktag findet erstmals im entkernten zukünftigen Saal des Forum Jacob Pins statt.

September 2007 – Trotz eines in der Baustelle entstandenen Brands können die Restaurierungsarbeiten weitgehend unbehindert fortgesetzt werden.

März 2008 – Rechtzeitig vor der Eröffnung des Forums Jacob Pins gibt die Jacob Pins Gesellschaft die Monografie „Jacob Pins – Künstler, Sammler, Freund“ heraus.

April 2008 – Am 4./5. April 2008 wird das Forum Jacob Pins in Anwesenheit der Witwe Elsa Pins, des Bruders Rudy Pins und zahlreicher Ehrengäste aus dem In- und Ausland feierlich eröffnet und ist seitdem regelmäßig für Besucher geöffnet.