
Die Geschichte der Juden in Höxter reicht bis ins Mittelalter zurück. Eine zusammenfassende Darstellung dieser 600 Jahre und des wechselvollen Schicksals der Höxteraner Juden von der anfänglichen Duldung über die allmähliche Gleichstellung im 19. Jahrhunderts bis hin zur Vernichtung in den Konzentrationslagern der Nazis steht noch aus. Die Jacob-Pins-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, an diese Gruppe der Bevölkerung zu erinnern und mehr Licht in ihre Geschichte und ihr Leben in der Stadt und den umliegenden Dörfern zu bringen.
1.4.1384 Ein Geleitbrief für „Leone den Juden, Ester seine rechte Frau und ihre Kinder“ bezeugt erstmals die Anwesenheit von Juden in Höxter. Es bleibt jedoch vorerst bei vereinzelten Erwähnungen
Mitte 16. Jh – 1808 In der Judengasse bildet sich eine kleine jüdische Gemeinde, die bis ins 19. Jahrhundert etwa 20-50 Mitglieder umfasst. Sie verfügt über eine Synagoge mit Thora-Schule, eine Mikwe (rituelles Tauchbad) und einen Friedhof im Grefenhagen, der bis zur Mitte des 19. Jahrhundert genutzt wird (heute: freie Grasfläche mit Erinnerungsstele an der Straße Hinter der Mauer). Die Juden sind nur geduldet und haben kein Bürgerrecht. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt vorwiegend im Handel.

1808 Das Königreich Westfalen des Königs Jérôme bringt den Juden zum ersten Mal die Gleichstellung mit allen anderen Bürgern („Judenemanzipation“). Dazu gehört auch die Annahme bürgerlicher Namen. So wird z. B. aus Reuben ben Schmisohn jetzt Ruben Samson Hochfeld. An der Rosenstraße wird eine Steinkammer als Synagoge eingerichtet, die 1812 vom Landesrabbiner Abraham Sutro feierlich eingeweiht wird.
nach 1815 Nach dem Zusammenbruch des Königreichs Westfalen verlieren die Juden einen Teil ihrer Rechte, jedoch bleibt die Judenemanzipation in den Grundzügen bestehen.

1834 Wegen der kontinuierlichen Vergößerung der jüdischen Gemeinde errichtet die jüdische Gemeinde in der Nagelschmiedstraße 8 ein Fachwerkgebäude als Synagoge mit Lehrerwohnung und Schulraum, wo seitdem regelmäßiger Unterricht stattfindet, vorläufig vor allem noch Thora-Unterricht.
1839 Da der alte jüdische Friedhof am Grefenhagen vollständig belegt ist, erwirbt die jüdische Gemeinde ein Grundstück an der Gartenstraße, wo von 1839 bis 1941 die Verstorbenen bestattet werden.
1847ff Durch das „Gesetz über die Verhältnisse der Juden im Königreich Preußen“ erhalten die Juden eine dauerhafte Anerkennung als Staatsbürger. Allerdings bleibt ihnen weiterhin der Zugang zu manchen öffentlichen Ämtern und Berufen untersagt. Die jüdischen Gemeinden haben einen Selbstverwaltungsstatus in Kultusfragen und sind als öffentlich-rechtliche Körperschaften unter der Aufsicht der Regierung anerkannt. Sie regeln ihre internen Angelegenheiten durch Statute. Die Schule wird 1854 als Elementarschule (Grundschule) institutionalisiert.

2. Hälfte des 19. Jh. Mit der vollständigen Anerkennung der Juden als gleichberechtigte Bürger nach der Reichsgründung 1871 gewinnen die Juden größeres Selbstbewusstsein und werden auch allgemein akzeptiert. Die Anzahl der Juden in Höxter verdoppelt sich vor allem durch Zuzug aus den Dörfern von 1857 bis 1885 von gut 100 auf über 200. Das spiegelt sich vor allem in der Zunahme jüdischer Geschäfte in Höxter in den Jahren 1860 bis 1900.

2. Hälfte des 19. Jh. Mit der vollständigen Anerkennung der Juden als gleichberechtigte Bürger nach der Reichsgründung 1871 gewinnen die Juden größeres Selbstbewusstsein und werden auch allgemein akzeptiert. Die Anzahl der Juden in Höxter verdoppelt sich vor allem durch Zuzug aus den Dörfern von 1857 bis 1885 von gut 100 auf über 200. Das spiegelt sich vor allem in der Zunahme jüdischer Geschäfte in Höxter in den Jahren 1860 bis 1900.

Mit der juristischen Gleichstellung der Juden einher geht ihre zunehmende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie sind in den Höxteraner Schützen-, Gesangs- und Turnvereinen aktiv, arbeiten als Lehrer an der Baugewerkschule, sind Schöffen oder Geschworene bei Gericht.

Das zunehmende Selbstbewusstsein der Juden spiegelt sich in der Gründung eigener Vereine, so des Israelitischen Frauenverein, der sich vor allem der Hilfe der Frauen bei den rituellen Pflichten, aber auch bei materiellen Problemen widmet, eines jüdischen Wohltätigkeitsverein v. a. zur Unterstützung seiner Mitglieder, einer Armenunterstützungskasse für Bettler und Landstreicher, eines kreisweiten Literatur-Vereins, der jüdische Literaten und Gelehrte zu Vorträgen einlädt.
1870/71 Als „gute Deutsche“ ziehen die Juden als Soldaten in den deutsch-französischen Krieg und werden danach Mitglieder im Kriegerverein.

Das zunehmende Selbstbewusstsein der Juden spiegelt sich in der Gründung eigener Vereine, so des Israelitischen Frauenverein, der sich vor allem der Hilfe der Frauen bei den rituellen Pflichten, aber auch bei materiellen Problemen widmet, eines jüdischen Wohltätigkeitsverein v. a. zur Unterstützung seiner Mitglieder, einer Armenunterstützungskasse für Bettler und Landstreicher, eines kreisweiten Literatur-Vereins, der jüdische Literaten und Gelehrte zu Vorträgen einlädt.
1870/71 Als „gute Deutsche“ ziehen die Juden als Soldaten in den deutsch-französischen Krieg und werden danach Mitglieder im Kriegerverein.

2. Hälfte des 19. Jh. Die allgemeine Bewegung der Auswanderer nach Amerika erfasst auch die Juden. Oft handelt es sich um die Söhne oder Töchter, manchmal aber auch um ganze Familien, die dort auf bessere Lebensbedingungen als im kaiserlichen Deutschland hoffen.
1914-1918 In den Ersten Weltkrieg ziehen auch die Höxteraner Juden für „Kaiser und Reich“ und fallen „auf dem Feld der Ehre“, so Paul Eichwald, Hermann Ransenberg und Emil Emanuel. Die Familien Dillenberg verlieren gleich drei Söhne. Das Eiserne Kreuz erhalten unter anderem Dr. Leo Pins, Dr. Richard Frankenberg, Ernst und Heinrich Löwenstein, Iwan Dillenberg.

1914-1918 In den Ersten Weltkrieg ziehen auch die Höxteraner Juden für „Kaiser und Reich“ und fallen „auf dem Feld der Ehre“, so Paul Eichwald, Hermann Ransenberg und Emil Emanuel. Die Familien Dillenberg verlieren gleich drei Söhne. Das Eiserne Kreuz erhalten unter anderem Dr. Leo Pins, Dr. Richard Frankenberg, Ernst und Heinrich Löwenstein, Iwan Dillenberg.

1918 – 1933 Die Jahre der Weimarer Republik sind auch für die Höxteraner Juden eine Zeit der Sicherheit. Die Anzahl der jüdischen Bürger in der Stadt stabilisiert sich bei 70-80, die als Kaufleute vor allem mit Bekleidungsgeschäften, aber auch als Metzger, Viehhändler oder durch den Handel mit Baumaterialien und Getreide ihr Einkommen sichern.
1933 Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler beginnt die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden.
1.4.1933 Beim Boykott gegen die Juden postieren sich SA-Männer vor den jüdischen Geschäften, bringen Plakate mit den Aufschriften „Kauft nicht bei Juden“ und „Der Jude ist unser Unglück“ an, hindern Kunden beim Eintritt, beschimpfen und fotografieren sie und werden zum Teil handgreiflich. In den Läden notieren sie die Namen von Kunden, die an einem der folgenden Tage im „Felsenkeller“ öffentlich verlesen werden.

ab 1933-1936 Die Verfolgung der Juden wird durch eine Fülle von Gesetzen und Verordnungen immer mehr verschärft. Sie werden in den Stürmerkästen diffamiert, Patienten werden am Betreten der Praxis von Dr. Frankenberg gehindert. Der Kaufmann Ernst Löwenstein wird wegen angeblicher Unterstützung der KPD in „Schutzhaft“ genommen, aber nach einer eidesstattlichen Erklärung fast aller seiner „arischen“ Angestellten und einer ärzlichen Bescheinigung wieder entlassen. Die Juden sind gezwungen, sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurückzuziehen, die ersten geben ihre Geschäfte auf.
Vor allem Juden der jüngeren Generation emigrieren schon recht bald, so Rudy Pins in die USA, Grete Netheim nach Australien, Jacob Pins nach Palästina, Albert Dillenberg und die Familie Hermann nach Südamerika, Julius Dillenberg in die Niederlande, von wo er aber 1943 deportiert und ermordet wird.
Andere dagegen hoffen, dass der „braune Spuk“ bald vergehen wird, warten vergeblich auf das Affidavit, eine Zuzugsgenehmigung ins Ausland und eine entsprechende Einladung, oder sie verfügen nicht über die notwendigen finanziellen Mittel. Dr. Richard Frankenberg antwortet auf die Frage seines Schwagers, ob er sich nicht eine arische Großmutter wünsche: „Für so’n bisschen irdischen Vorteil werfe ich doch nicht meine Herkunft über den Haufen.“ Denn er ist sich sicher: „Hier in Höxter tut man mir doch nichts.“
nach 1936 Nach dem Ende der Olympischen Spiele nehmen die Repressionen gegen die Juden wieder zu. Das reicht von kleineren Nadelstichen bis hin zu brutaler Misshandlung. Die Juden müssen öffentliche Beschimpfungen, Demütigungen und Drohungen über sich ergehen lassen und wagen kaum mehr, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen. Schikanen und Misshandlungen häufen sich.

Nicht alle Höxteraner unterwerfen sich ohne Weiteres den Nazis und nehmen an der Diskriminierung teil. Eine Höxteraner Buchhändlerfamilie verkehrt weiterhin mit Dr. Frankenberg und wird dafür mit einem Bokott belegt wird. Erst mehr als nach vier Wochen und nach einer Spende des Buchhändlers an das Winterhilfswerk wird der Boykott aufgehoben. Und es gibt weitere Beispiele, dass Nichtjuden im Kaufhaus Löwenstein einkaufen oder die Familie Kaufmann in der letzten Phase auch mit Essen und Kleidung versorgen.
9.11.1938 In der „Kristallnacht“ stürmen SA-Trupps die Geschäfte und Wohnungen der Juden, plündern, schlagen Scheiben ein und werfen Teile der Einrichtung auf die Straße. Die Praxis des Arztes Dr. Frankenberg mit wertvollen Apparaturen und Geräten wird zerstört. Die Juden werden auf die Straße getrieben, zum Teil im Nachthemd. Die Männer werden inhaftiert und für mehrere Wochen in das KZ Buchenwald verbracht.
Der Albaxer Jude David Schlesinger kommt bei dem Pogrom ums Leben. Angeblich sei er beim Transport nach Höxter aus dem Wagen gesprungen, jedoch ist die Bevölkerung sicher, dass er aus dem Wagen gestoßen wurde.

In der Synagoge werfen die SA-Männer Gebetsrollen und Kultgegenstände auf die Straße, reißen Leuchter von der Wand, zertrümmern den Thoraschrein, verwüsten die gesamte Einrichtung. Bücher und Schriftgut werden auf dem Marktplatz verbrannt. Nur durch Hinweis auf die Gefährdung der anliegenden Wohnhäuser können Nachbarn ein Anzünden der Synagoge verhindern.
1938/39 Nach der Pogromnacht bleiben alle jüdischen Läden in Höxter endgültig geschlossen und die Juden geben auch die letzten von ihnen betriebenen Geschäfte auf. Die Arisierung gilt auch für die Häuser. Die Juden werden nach und nach in wenigen Häusern („Judenhäusern“) zusammengepfercht.
Anfang 1939 Nach Genehmigung durch den Regierungspräsidenten kauft ein benachbarter Landwirt und Kohlenhändler das Fachwerkgebäude der Synagoge.
1939-1941 Die arbeitslos gewordenen Juden müssen sich für anfallende Beschäftigungen bereit stellen. Dr. Frankenberg wird als Straßenkehrer gesehen und bleibt für die medizinische Versorgung der Juden im Kreis Höxter zuständig. Dr. Pins, Ernst Löwenstein und Gustav Uhlmann müssen in einer Lederpappenfabrik in Godelheim arbeiteten. Ernst Löwenstein arbeitet zeitweise auch bei einem Höxteraner Bauern, um sich auf eine noch erhoffte Auswanderung vorzubereiten.
Enigen gelingt noch 1939/40 die Flucht. Die Familien Otto Hochheimer und Kaufmann emigrieren nach England. Den meisten aber fehlt das „Affidavit“, die Zusage eines anderen Landes sie aufzunehmen, oder das Geld zur Zahlung der sog. „Reichsfluchtsteuer“ für die Genehmigung zur Ausreise.

November 1939 Die Juden verlieren den Status als Religionsgemeinschaft. Auf Antrag des letzten Vorstands (Paul „Israel“ Netheim, Dr. Leo „Israel“ Pins, Dr. Richard „Israel“ Frankenberg) wird die Jüdische Gemeinde am 12.12.1939 als „Jüdische Kultusvereinigung“ in das Vereinsregister eingetragen.
20.10.1941 Als letzte wird Lina Katz, geb. Schönfeld, auf dem jüdischen Friedhof in Höxter zu Grabe getragen.

9.12.1941 Zusammen mit Juden aus den Dörfern und aus ganz Ostwestfalen wird die erste Gruppe von 20 Höxteraner Juden in das Ghetto Riga deportiert, wo viele in Nebenlagern arbeiten müssen. Siegfried Simson wird bereits Anfang 1942 wegen Brothandels erschossen. Andere kommen in den folgenden zwei Jahren um. Die meisten übrigen werden im Juli 1944 bei Heranrücken der Front erschossen. Neben einzelnen anderen wird die Familie Uhlmann nach Stutthof verbracht, weil Gustav Uhlmann Mitglied der Lagerpolizei ist. Seine Frau und sein Sohn sterben in Stutthof. Gustav Uhlmann ist der einzige Überlebende der Juden aus Höxter.
30.3.1942 Die zweite Gruppe von fünf Höxteraner Juden wird „nach Osten“ deportiert. Sie sind seitdem verschollen.
1.8.1942 Nach der dritten Deportation der noch verbliebenen meist älteren 21 Juden nach Theresienstadt gibt es in Höxter keine Juden mehr. Ein Teil kommt bereits nach kurzer Zeit um. Die übrigen werden zur Vernichtung nach Treblinka und Auschwitz verbracht. Keiner überlebt.

Sommer/Herbst 1944 Auf Befehl des Höxteraner Garnisonskommandanten wird der jüdische Friedhof an der Gartenstraße vollkommen zerstört, alle Grabsteine zerschlagen.

nach 1945 Der durch Kriegseinwirkungen beschädigte rechte Teil des Gebäudes der Synagoge wird 1947 wegen Baufälligkeit weitgehend abgerissen. Die ehemalige Lehrerwohnung wird vermietet. Gegen die Nutzung der Reste des Synagogenteils als Lagerraum verwehrt sich 1948 die zuständige Jüdische Gemeinde Warburg. Um 1995 wird der ehemalige Teil der Synagoge zu Wohnungen umgebaut. Seit 1988 erinnert eine Bronzetafel daran, dass sich hier einmal die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Höxter befand.

1947/48 Gegen die Absicht der Stadt Höxter, auf dem Friedhof alle Grabsteine und Trümmer ohne Inschrift wegzuschaffen, verwahrt sich die jüdische Gemeinde Warburg. Auf Anregung von Martha Mannsbach, geb. Davids, aus Beverungen ordnet der Bürgermeister an, aus den zerstörten Grabsteinen ein Ehrenmal zu errichten. Aus den Trümmern der Grabsteine entstehen zwei Gedenkmale. Das eine hat die Form eines Sarkophags; das zweite, ein halbkreisförmiges Ehrenmal, wird am 19. September 1948 eingeweiht und trägt auf der Stirnseite zwei Gedenktafeln mit den Namen der Opfer des Holocaust aus Höxter.

1973/1988/2007 Nur sehr zögerlich beginnt man auch in Höxter sich der ehemals hier wohnenden jüdischen Mitbürger zu erinnern. 1973 wird eine Straße nach dem beliebten Arzt Dr. Richard Frankenberg benannt. 50 Jahre nach der Pogromnacht wird 1988 erstmals das Schicksal der Höxteraner Juden in einer Ausstellung dokumentiert. Seit 2007 erinnern „Stolpersteine“ in den Straßen der Stadt an alle aus Höxter deportierten Juden. Das Forum Jacob Pins im Adelshof an der Westerbachstraße hält heute ihre Erinnerung wach.
Zu verschiedenen Phasen der Existenz jüdischen Lebens in Höxter liegen genauere Einzeldarstellungen vor:
Vom Mittelalter bis zum Beginn der Gleichstellung 1808
• Johannes Heiduschka: Die Juden in Höxter bis zu ihrer Gleichstellung 1808. In: Jahrbuch 1984. Kreis Höxter. Holzminden 1984, S. 233-244.
• Jörg Deventer: Das Abseits als sicherer Ort? Jüdische Minderheit und christliche Gesellschaft im Alten Reich am Beispiel der Fürstabtei Corvey (1550-1807). Paderborn, Schöningh 1996.
• Holger Raabe: Die jüdische Bevölkerung Höxters [1550-1650]. In: H. R.: O’ tempora, o’ mores – Eine Stadt in Krieg und Frieden. Höxter am Vorabend und während des Dreißigjährigen Krieges (1550-1650). Holzminden 1998, S. 83-89.
• Zur Lage der Juden im 17. Jahrhundert siehe auch Wilhelm Raabes Erzählung „Höxter und Corvey“. Im 18. Jahrhundert spielt Annette von Droste-Hülshoff Novelle „Die Judenbuche“.
Vom Beginn ihrer Gleichstellung 1808 bis zum Ende der Weimarer Republik
• Ernst Würzburger: Juden in Höxter. Von der Gleichstellung im Königreich Westphalen bis zum Holocaust. Höxter 1998, v. a. S. 3-21 [weitestgehend identisch mit dem gleichnamigen Heft in der Schriftenreihe „Villa Huxori“, Nr. 4, März 1993].
• Ernst Würzburger: Höxter: Verdrängte Geschichte. Zur Geschichte des Nationalsozialismus einer ostwestfälischen Kreisstadt. Höxter 2001, v.a. S. 72-75 [weitestgehend identisch mit dem gleichnamigen Buch, Höxter 1990, v. a. S. 156-162].
• Rikwa Stübig: Höxters Weg in den Nationalsozialismus. Lokale Traditionen und politisches Verhalten in einer westfälischen Kleinstadt. Hildesheim, 1992 [verstreute Informationen, dazu eine kurze Zusammenfassung über Juden in Höxter, S. 138-142].
Verfolgung und Ermordung im 3. Reich
• Ernst Würzburger: Juden in Höxter. Von der Gleichstellung im Königreich Westphalen bis zum Holocaust. Höxter 1998, v. a. S. 21-40 [weitestgehend identisch mit dem gleichnamigen Heft in der Schriftenreihe „Villa Huxori“, Nr. 4, März 1993].
• Ernst Würzburger: Höxter: Verdrängte Geschichte. Zur Geschichte des Nationalsozialismus einer ostwestfälischen Kleinstadt. Höxter 2001, v.a. S. 75-93 [weitestgehend identisch mit dem gleichnamigen Buch, Höxter 1990, v. a. S. 162-204].
• Ernst Würzburger: Höxter unterm Hakenkreuz. Ein alternativer Stadtrundgang. Auf den Spuren des Nationalsozialismus und jüdischen Lebens in Höxter. Höxter 1988.
• Annegret Köring: Das Schicksal der jüdischen Gemeinde Höxter in der Zeit des Dritten Reiches. Paderborn 1976 [maschinenschriftlich, unveröffentlichte Staatsarbeit].