Juden im Umkreis von Höxter

Die Höxteraner Juden lebten natürlich in kontinuierlichen Beziehungen zu den Juden der umgebenden Dörfer und zum Teil weit darüber hinaus. So wurde z.B. das König-Wilhelm-Gymnasium nicht nur von Juden aus den umliegenden Orten, sondern auch aus ganz entfernten Städten besucht. Andere jüdische Familien zogen zum Teil nur für sehr kurze Zeit nach Höxter, ohne hier weitere Spuren zu hinterlassen.

Im Laufe der Erforschung der Höxteraner Juden sind aber auch manche Schicksale dieser Juden bekannt geworden, die in – wenn auch vielleicht nur entfernter – Beziehung zu Höxter stehen, deren Schicksale aber beispielhaft zeigen, wie die Juden in Deutschland lebten, bis sie vor der Judenverfolgung des Dritten Reiches fliehen mussten oder dem Holocaust zum Opfer fielen.

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Jacob Pins widmet seine Stiftung dem Andenken seiner Eltern, die 1941 deportiert und 1944 im Ghetto in Riga ermordet wurden. Zur steten Erinnerung und Mahnung finden Sie hier eine umfangreiche Dokumentation zur gemeinsamen Geschichte von Juden und Deutschen und den tragischen Schicksalen der jüdischen Mitbürger der Stadt Höxter.