Walter Fränkel – Überleben im Exil

Fotos: Walter Fränkel in seiner Zeit am KWG: 1901 in U III, 1906 bei der Primanerkneipe, 1907 in U I, 1907 als Abiturient.

Drei Träger des Namens Fränkel waren Schüler des KWG: Walter Kurt Fränkel, von dem hier die Rede sein soll; sein Vater Richard Fränkel, der 1867 unter den ersten Schülern des KWG war und hier seine Mittlere Reife ablegte (gest. 1923 in Hannover); sowie Walters Vetter Richard Fränkel, ein Sohn von Naphtali Fränkel, dem langjährigen Vorsteher der jüdischen Gemeinde in Höxter. Dieser Vetter Richard, der später in Berlin wohnte, spendete in den 1920er Jahren mehrfach für die Bedürftigen der Stadt Höxter. Das bewahrte ihn jedoch im Dritten Reich nicht vor der Deportation. Er ist in Trabiniki in Polen verschollen und auf der Gedenktafel im KWG verzeichnet.

Die Familie Fränkel zählte bis ins 20. Jahrhundert hinein zu den angesehenen und vermögenden Kaufmannsfamilien von Höxter und ist geradezu das Musterbeispiel einer jüdischen Familie aus dem hochgebildeten, weltoffenen, vielseitig und vor allem künstlerisch interessierten Bürgertum.
Besonders die Großmutter von Walter Fränkel, die aus Pyrmont gebürtige Jeanette Niemann, deren Grabstein noch heute auf dem jüdischen Friedhof erhalten ist, repräsentiert dieses Interesse für Musik, Kunst, Literatur. Der Komponist Albert Lortzing wohnte als Kurkapellmeister in Pyrmont in ihrem elterlichen Haus, und Goethe stieg zweimal als zahlender Gast dort ab, weshalb Jeanette ihn auch in Weimar besuchen durfte.

Grabstein Jeanette Fränkel
Der Grabstein von Jeanette Fränkel (1813-1906) auf dem jüdischen Friedhof in Höxter

Auch in Höxter pflegte sie ihre Kontakte zur Literatur und Kunst, wurde mit Annette von Droste-Hülshoff bekannt, und Heinrich Hoffmann von Fallersleben pflegte, wenn er im Sommer in die Stadt kam, bei ihr seinen Nachmittagskaffee zu trinken. Der Maler Joachim Hoffmann von Fallersleben war mit ihren Enkeln befreundet usw. Übrigens hatten die Juden im Kreis Höxter einen eigenen literarischen Verein, in den sie bekannte jüdische Literaten einluden.

Literatur, Kunst und Musik prägten das Haus der Fränkels. Walters Schwester Alice war Koloratur-Sopranistin an der Opernabteilung des Kölner Rundfunks, bis sie 1934 durch die Nazis ihr Engagement verlor und schließlich 1939 auf die Philippinen auswanderte. Sein Neffe Kurt Weiler, auch ein Schüler des KWG, sang als Bassbariton unter berühmten Musikern wie Walter Klemperer und Max Reger und war mit Ottorino Respighi eng befreundet. Er rettete sich bereits 1933 nach Südamerika.

Jeanette Fränkel engagierte sich aber auch in anderen Bereichen. So war sie Mitbegründerin und erste Vorsitzende des „Israelitischen Frauenvereins“, der 1869 ins Leben gerufen wurde, um bedürftige Mitglieder zu unterstützen, Sterbebegleitung zu leisten, Sterbekleider nach jüdischem Ritus zu nähen u.ä. Diese Aufgabe behielt sie bis zum Jahre 1906, als sie im Alter von fast 93 Jahren starb.

Klassenfoto Untertertia 1901
Walter Fränkel 1901 auf einem Klassenfoto der Untertertia (oben links).

In diese engagierte, weltoffene und musische Familie hinein wurde Walter Fränkel am 22. März 1889 als Sohn des Kaufmanns Richard Fränkel geboren. Für das Klima im Elternhaus und dafür, wie „deutsch“ man dort fühlte, ist vielleicht ein Zitat Walter Fränkels aus einem Brief von 1961 kennzeichnend:

„Ich bin ein militanter Jude, aber ein völlig areligiöser; so wurde ich schon von meinem Vater erzogen, und er wie ich lebten und leben in der geistigen Welt Goethes; ich seit Goethes 70. Todestag am 22. März 1902, an dem ich 13 Jahre alt wurde und zu meiner Einsegnung – das geschah auf Wunsch meiner 92jährigen Großmutter – meine erste Goethe-Ausgabe geschenkt erhielt.“

Walter Fränkel besuchte zunächst die Vorschule am KWG, bis diese 1897 aufgelöst wurde, dann noch für ein Jahr die Jüdische Schule in Höxter an der Synagoge in der Nagelschmiedstraße, und kam Ostern 1898 auf das Gymnasium. Auffällig oft durfte er bei besonderen Anlässen Gedichte deklamieren, etwa bei Kaisergeburtstagen in der Aula vor der Schulgemeinde oder bei der Einweihung des Hoffmann von Fallersleben-Denkmals an der Corveyer Allee.

Primanerkneipe 1906
Walter Fränkel 1906 bei der „Primanerkneipe“ vor dem „Felsenkeller“ in Höxter

Ostern 1907 legte er am KWG das Abitur ab, studierte dann in München, Göttingen und Berlin Medizin und erhielt im Jahre 1914 seine Approbation. Bald danach begann der 1. Weltkrieg, und Walter Fränkel wurde als Bataillonsarzt zur Armee eingezogen. Vor Verdun erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse; das der II. Klasse hatte er schon vorher bekommen.

Nach dem Krieg ließ er sich in Berlin nieder und heiratete die Filmcutterin Gisela Haßlacher, eine Nicht-Jüdin, durch die er auch bekannte Film-Leute der 1920er Jahre kennen lernte. Er selbst praktizierte als Chirurg und Urologe am Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf und veröffentlichte verschiedene medizinische Arbeiten, die die Breite seiner Kenntnisse zeigen, Als Beispiel mag der Titel eines Aufsatzes dienen: „Die Schwangerschaftsdiagnose aus der Harnschau auf Bildern holländischer Maler des 17. Jahrhunderts“.

Walter Fränkel war als Arzt in den Jahren der Weimarer Republik wohl recht erfolgreich und konnte eine Sammlung kostbarer Werke aus Kunst und Literatur anlegen. Dazu zählten neben Gemälden von Joachim Hoffmann von Fallersleben auch Werke von Pechstein, Kirchner, Schmitt-Rotluff, sowie Kupferstiche von Dürer oder ein Original von Schedels Weltchronik und andere seltene Bücher.

Nach Höxter kam Walter Fränkel in diesen Jahren nur selten. Bekannt ist aber, dass er seinen Freund Dr. Richard Frankenberg 1923 für drei Wochen während dessen Urlaub vertrat und in dieser Zeit viele alte Kontakte und Erinnerungen auffrischte.

Über die Situation der Fränkels in den ersten Jahren des Dritten Reiches ist bisher nichts bekannt. Walter Fränkel blieb wohl bis zum Jahr 1938 noch relativ unbehelligt, weil er mit einer „arischen“ Frau verheiratet und darüber hinaus Träger des Eisernen Kreuzes war. Denn die jüdischen „Frontkämpfer des Weltkriegs“ wurden zunächst noch geschont. Spätere Briefe zeigen aber, welch groteske Situationen sich ergaben:

„Im Jahre 1937 erhielt ich noch den Vaterlandsverteidiger-Orden, gestiftet vom alten Hindenburg, in einer Zeremonie auf dem zugehörigen Polizeirevier mit allen militärischen Ehren und mit einer Urkunde (noch ohne ›Israel‹) und gezeichnet ›mit Dank für die Verteidigung des Vaterlandes: Der Reichskanzler Adolf Hitler‹. Meine Frau erhielt es auch, weil ihr erster Mann als junger Leutnant bei den Franzern im Juli 1918 gefallen war […]. Trotzdem hat man mich ebenso wie Tausende von andern jüdischen Akademikern am Abend des 10. Nov. 1938 verhaftet, aber wegen des EK I ließ man mich am nächsten Mittag zusammen mit fünf andern Herren mit EK I frei.“

Walter Fränkel war noch einmal davongekommen. Er wusste jedoch, dass seines Bleibens nicht länger war, und es gelang ihm, Auswanderungspapiere für die Philippinen zu erhalten. Bei seiner Flucht ins Exil konnte er sogar seine Sammlung mitnehmen: die Briefe der Droste an seine Großmutter, seine Bilder von Pechstein, Kirchner, Schmitt-Rotluff, Hoffmann, die Schedelsche Weltchronik u.a.

Am 20. Febr. 1939 kamen Dr. Walter Fränkel und seine Frau Gisela mit der „Scharnhorst“ in Manila an und wohnten in den nächsten sechs Jahren in Pax Court No 176-D in einem Komplex von Doppelhäusern. Drei Monate später kam seine Schwester, die Koloratursopranistin Alice, dazu. Bis 1945 lehrte Fränkel als Dozent für Geschichte der Medizin. Das relative Ruhe sollte jedoch nur eine begrenzte Zeit dauern.

Bereits Anfang 1942 nahmen japanische Truppen die Philippinen ein, und für die folgenden drei Jahre mussten die Fränkels sich diesen neuen Herren unterordnen. Bei der Rückeroberung der Philippinen durch amerikanische Truppen musste Walter Fränkel dann den schwersten Schlag erleiden. Er verlor nicht nur sein Haus und seine Sammlung wertvoller Bilder und Bücher, sondern seine Frau wurde ermordet, als die Japaner sein Haus besetzten und ihn und seine Frau fesselten. Fränkel schreibt später in einem Brief:

„[Ich war im Besitz] einer Sammlung seltener Bücher, die ich mit nach Manila nehmen konnte, wo sie dann bei der sinnlosen Zerstörung meines Hauses am 12. Febr. 1945 durch die Japaner unterging mit allen meinen Sammlungen; das war aber doch nichts im Vergleich zu der Ermordung meiner geliebten Frau, die gefesselt an meiner Brust lag, während ich selbst merkwürdiger Weise dem Tod entging, weil die Flammen die Mörder aus dem brennenden Hause trieben.“

Bericht „Stars and Stripes“
Bericht über den späteren Prozess in der amerikanischen Armeezeitung „Stars and Stripes"

Am 12. Febr. 1945 kam es nämlich in der Nähe der Wohnung zu Kämpfen. Da die Fränkels von den Japanern bisher im Wesentlichen unbehelligt geblieben waren, öffnete Fränkel auf ein Klopfen arglos die Tür und zeigte den japanischen Soldaten seinen auf Englisch und Japanisch ausgestellten Pass. Der Sergeant sagte nur „Judasi“ [Jude], und Fränkel wurde mit Frau Gisela und Schwester Alice zum Zentrum der Wohnsiedlung geführt, wo schon andere Bewohner zusammengetrieben waren. Ohne ein Wort wurden den sechs Deutschen und 13 Philippinos, auch den sechs Kindern, die Hände auf den Rücken gefesselt, und sie wurden in das Wohnzimmer eines der Häuser getrieben und gezwungen sich hinzuknien. Fränkel, der wegen eines vor Jahren gebrochenen Beins nicht knien konnte, legte sich auf die Seite und sah alles, was die Japaner taten, die nach der Devise „kill all, burn all, destroy all“ vorgingen.

Zwei der Japaner schoben Möbel hinter den Knienden zusammen, häuften Kissen, Polster und einen Strohsack darauf und gossen Benzin darüber. Dann zog der Sergeant eine Handgranate aus der Brusttasche, entsicherte sie und warf sie in den Raum, wo sie eines der Opfer sofort tötete. Nach der Explosion zündeten zwei Soldaten den Haufen Möbel und Kissen an und stellten sich mit in das Zimmer gerichteten Gewehren davor.

Eine der Frauen rief zweimal „Tomodachai“ [japanisch: Freund], und ein Soldat schoss ihr durch den Kopf. Dr. Lührse, einer der Deutschen, flüsterte, es wäre besser erschossen zu werden als lebendig zu verbrennen. Fränkels Frau Gisela hob den Kopf, sagte „Mein Gott“ und bekam einen Schuss in den Nacken, der sie sofort tötete.

Als fast der ganze Raum brannte, zogen sich die Japaner zurück. Einer der jungen Phillipinas, die neben Fränkel kniete, gelang es, seine Fesseln zu lösen, und er tat dasselbe bei ihr. Er sagte ihr und einer anderen, die auch ihre Fesseln gelöst hatte, sie sollten nach oben laufen und vom Balkon springen. Beide kamen jedoch gleich mit brennenden Kleidern wieder herunter. Darauf ergriff Fränkel seine noch gefesselte Schwester Alice, zog sie hoch und sprang mit ihr durch das Feuer zu einer Tür zum kleinen Innenhof. Dr. Lührse, noch gefesselt, wollte mit seiner Tochter Jutta dasselbe tun, fiel jedoch mit ihr in die Flammen. Er rappelte sich hoch und auch den beiden gelang die Flucht. Fränkel hatte inzwischen aus der Küche ein Messer geholt und durchschnitt allen die Fesseln. Diese vier waren die einzigen vorläufig noch Lebenden, Alice und Dr. Lührse mit schweren Brandwunden und Jutta schwer durch den Rauch vergiftet.

Da sie fürchteten zu ersticken, flohen sie auf das gegenüberliegende Grundstück und dort in den Luftschutzraum. Das ganze Massaker hatte nur eine halbe Stunde gedauert, war jedoch noch nicht zuende, denn die achtjährige Jutta starb am nächsten Morgen an der Rauchvergiftung. Die drei Überlebenden blieben noch bis zum Nachmittag des 13. Febr. in ihrem Versteck, bis eine amerikanische Patrouille kam.

Walter Fränkel am 2.11.1945 im Prozess gegen General Yamashita
Walter Fränkel, abgemagert von der schweren Zeit, sagt am 2.11.1945 im Prozess gegen den verantwortlichen General Yamashita aus.

Die Überlebenden des Massakers fanden Schutz bei den inzwischen herangerückten Amerikanern. Walter Fränkel verbrachte die folgenden Monate in einem Evakuierungslager und konnte durch seine Aussagen dazu beitragen, dass der verantwortliche japanische General Yamashita im Prozeß zum Tode verurteilt wurde. Ein Ausschnitt aus der Anhörung Fränkels ist im Internet zugänglich.

1946 Bitte um Zweitschrift des Abiturzeugnisses
Walter Fränkel benötigt für seine Approbation in den USA ein neues Abiturzeugnis.

Die traurigen Erlebnisse in Manila veranlassten Walter Fränkel Anfang 1946 zur Auswanderung, in die USA. Dort arbeitete er zunächst als Chirurg und Urologe in Fort Dix und ab 1950 als Medical Officer in Newark, einer Stadt nahe bei New York. Diese Tätigkeit gab er auch nicht auf, als er eigentlich bereits die Altersgrenze überschritten hatte. In einem Brief von 1962 heißt es:

„Nun muß ich mich damit bescheiden, Medical Officer in Piccatinny Arsenal zu sein. Es ist ein ganz behaglicher, financiell gesicherter und ganz gut bezahlter Beruf, der mir Zeit läßt, während meiner Dienststunden oft viel zu lesen […]. Trotzdem ich am 22. März 73 Jahre alt wurde, wühlt es aber doch immer in mir, daß meine besten Kräfte eigentlich brach liegen.“

Er blieb deshalb auch in seinen USA-Jahren immer voller Aktivität. Davon zeugen Veröffentlichungen, die von neuem die Spannbreite seines Wissens und seiner Interessen zeigen. Er schrieb z.B. Aufsätze zur Medizingeschichte, etwa über Paracelsus oder über die Einführung der allgemeinen Narkose in Deutschland, oder auch über, so ein Titel, „Ärzte als Musiker und Komponisten“, wo er möglichen Zusammenhängen zwischen der „Symphonie pathétique“ und der Tätigkeit Hector Berlioz’ als Arzt nachging.

Dazu kam ein vielfältiges gesellschaftliches Engagement. So warnte er schon früh vor den Gefahren der Umweltverschmutzung etwa durch Auspuffgase, indem er auf das deutlich häufigere Auftreten von Lungenkrebs bei den Einwohnern der Städte im Vergleich zur Landbevölkerung hinweis und demgegenüber im Rauchen eine geringere Gefahr sah.

Weiterhin versucht er sich auch in die damalige Diskussion um die Auswirkungen der Atom- und Wasserstoffbombenversuche einzuschalten und wies auf die Rolle des radioaktiven Jod 131 im „fall out“ hin. In diesem Sinne diskutierte er brieflich mit Edward Teller, dem sog. „Vater der Atombombe“, der die Gefahren bestritt und schließlich die Diskussion einfach abbrach.

Die besondere Liebe Walter Fränkels aber gehörte – immer noch und trotz allem – der deutschen Kultur und Literatur. In den Jahren von 1948 bis 1962 hielt er mehr als 20 Vorträge im New Yorker deutschsprachigen „Literarischen Verein“, Vorträge etwa über die Droste, über „Münchhausen aus Bodenwerder“, zum 150. Todestag von Heinrich von Kleist, über Metternich, Meyerbeer oder zum 150. Geburtstag von Fritz Reuter über „Plattdeutsch und plattdeutsche Dichter“.

Auch den Kontakt zu Höxter und zu seinem alten Gymnasium nahm er wieder auf, wie der ausführliche Briefwechsel der Jahre 1960-1963 dokumentiert. Eines aber wollte er nicht, einen Besuch in Deutschland machen, wozu er eingeladen wurde; dazu saßen ihm die Nazi-Gräuel zu tief im Herzen.

Walter Kurt Fränkel starb im März 1967 in New York.

• Dr. med. Walter Kurt Fränkel, seine Passion und seine Passionen (Briefe). In: OMNIBUS. Nachrichtenblatt der Vereinigung der ehemal. Schüler des König Wilhelm-Gymnasiums in Höxter e.V. Nr. 42-46 [AF], Weihnacht 1962, S. 30-39

• Der Aufsatz „Dr. med. Walter Kurt Fränkel, seine Passion und seine Passionen“ und sein Echo. In: OMNIBUS. Nachrichtenblatt der Vereinigung der ehemal. Schüler des König Wilhelm-Gymnasiums in Höxter e.V. Nr. 47-51 [AF], Weihnacht 1963, S. 21-23

• Frank Ephraim: Escape from Nazi Tyranny to Japanese Terror. University of Illinois Press, 2003, S. 153-155

Fritz Ostkämper, 1994/2010 e-mail: ostkaemper@jacob-pins.de

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Jacob Pins widmet seine Stiftung dem Andenken seiner Eltern, die 1941 deportiert und 1944 im Ghetto in Riga ermordet wurden. Zur steten Erinnerung und Mahnung finden Sie hier eine umfangreiche Dokumentation zur gemeinsamen Geschichte von Juden und Deutschen und den tragischen Schicksalen der jüdischen Mitbürger der Stadt Höxter.