Forum Jacob Pins

Eintragung ins Goldene Buch der Stadt HöxterDie Töchter Karen und Berna und der Schwiegersohn Greg im Forum Jacob PinsHarry Lowenstein mit Fritz Ostkämper, Vorsitzender der Jacob Pins GesellschaftEmpfang der Familie Lowenstein in FürstenauDas ehemalige Haus der Familie Löwenstein in FürstenauDie Familie Lowenstein in der ehemaligen Synagoge in FürstenauEin Gebet an den Gräbern der Großeltern in Fürstenau

Letzter Holocaust-Überlebender aus Höxter besucht seinen Geburtsort

Auf Einladung von Fritz Ostkämper, dem Vorsitzenden der Jacob Pins Gesellschaft, hat der heute in Florida lebende Harry Lowenstein (früher Helmut Löwenstein) vom 11.-14. Juni mit seinen Töchtern Berna und Karen und dem Schwiegersohn Greg seinen Geburtsort Höxter (Fürstenau) besucht. Harry Lowenstein, 1931 als Sohn des jüdischen Viehhändlers David Löwenstein und seiner Frau Berhardine geboren, wurde im Dezember 1941 mit seiner Familie in das Ghetto Riga deportiert und überlebte als einziger aus der Familie.
In einer Feierstunde wurde er am 11. Juni im vollen Saal des Forums Jacob Pins von Bürgermeister Fischer und Landrat Spieker begrüßt und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Zu bewegenden Begegnungen mit ehemaligen Spielkameraden kam es am folgenden Tag in Fürstenau, wo Harry Lowenstein auch die ehemalige Synagoge und den jüdischen Friedhof mit den Gräbern seiner Großeltern aufsuchte. Eine Fahrt zur Gedenkstätte in Hannover-Ahlem, wo er von 1939 bis 1941 die Israelitische Gartenbauschule besucht hatte, beendete am 13. Juni den Besuch an den Orten seiner Kindheit, bevor er dann am folgenden Tag mit seiner Familie wieder nach Florida zurückflog. – Ein Besuch, der allen Beteiligten immer in Erinnerung bleiben wird.

Zeitungsberichte über den Besuch
Höxter: Rückkehr eines Zeitzeugen
»Nur ich habe aus der Familie überlebt«
»Es war eine lange Reise«

Über Harry Lowenstein und seine Familie
Die Viehhändlerfamilie Löwenstein in Fürstenau
Helmut Löwenstein aus Fürstenau – Erinnerungen eines Überlebenden